Gelungener Auftakt zur Gießener Pfingstregatta

Der erste Tag der Gießener Regatta wird traditionell mit dem Levermann-Preis beschlossen. In diesem Jahr traten gleich drei Achter im ersten Männer-Achter der Pfingstregatta an. Neben dem Sparkasse Gießen-Achter lag der Achter der Frankfurter Rudergesellschaft Germania und eine Renngemeinschaft aus Duisburger RV und TVK Essen am Start.

Nach 500 Metern war klar, dass das Rennen zwischen Frankfurt und Gießen ausgemacht werden würde. Doch die Gießener wollten sich auf ihrer heimischen Strecke die Butter nicht vom Brot nehmen lassen. Mit deutlichen Vorsprung konnte der Bundesligist von der Lahn das Rennen für sich entscheiden.

Hinter den eigenen Erwartungen zurückgeblieben

Nach dem durchwachsenen Saisonstart am Morgen kam es bereits am Mittag zum Lokalderby gegen die LIga-Neulinge aus Wetzlar und Limburg. Wieder kamen die Gießener besser als die Konkurrenz vom Start weg. Doch Wetzlar ließ nicht locker. Schlag um Schlag kämpften sie sich an die Gießener heran. Kurz vor dem Ziel mussten die mitgereisten Gießener Fans mit ansehen, wie der Achter der Nachbarstadt am rot-weißen Team vorbeizog und ihnen den Sieg vor der Nase wegschnappte.

Diese Niederlage wollten die Sparkassen-Ruderer offenbar nicht auf sich sitzen lassen. Im Halbfinale machten sie ihrem Ruf als startstarkem Team alle Ehre. Mit hoher Schlagzahl preschten sie vom Start weg und ließen die Lübecker hinter sich. Die Hanseaten versuchten zur Streckenhälfte zwar nochmal anzugreifen, doch Steuerfrau Marina Warnke reagierte und ließ ihre Sportler früh zu einem Endspurt ansetzten. Mit Erfolg. Die Hessen konnten einen klaren Sieg einfahren.

Im Finale um die Plätze 15 und 16 bekamen es die Ruderer um Teamchef Eric Baumann mit dem Köpenicker Achter zu tun. Erwartungsgemäß kamen die beiden Erstligisten gut vom Start weg. Bug an Bug ging es für beide Boote über die Strecke. Fast zeitgleich kamen beiden Boote ins Ziel. Doch das Zielfoto zeigte, was die Gießener bereits ahnten: Köpenick hatte den Bugball vorne.
Die Ruderer von der Lahn beenden den ersten Renntag mit Platz 16. und bleiben damit hinter ihren eigenen Ansprüchen zurück.

Bis zur Pfingstregatta und dem nächsten Renntag im Juni heißt es nun für Trainer und Mannschaft, die Rennen zu analysieren, intensiv zu trainieren und gemeinsam nach vorne zu schauen.

Schwerer Start in Frankfurt

Bei den ersten Rennen der Saison tut sich unsere Mannschaft schwer. Gegen Minden war im Zeitlauf kein Kraut gewachsen. Die Aufsteiger der letzten Saison konnte sich früh absetzen und die schnellste, Gießen lediglich die 12. schnellste Zeit einfahren.

Im Achtelfinale bekamen es die Gießener mit dem Achter aus Dresden zu tun. Mit schnellen Startschlägen kamen die Hessen gut aus den Blöcken heraus. Doch die Sachsen konnten das Tempo halten. Bug an Bug heizten die beiden Boote über den Main. 200 Meter vor dem Ziel waren die beiden Boote immer noch gleich auf. Doch dann kippte plötzlich das Gießener Boot. Eine Welle auf dem Main traf gegen eines der Blätter. Die Gießener fingen sich zwar einen Schlag später wieder, doch das sächsische Boot nutzte die kleine Unsicherheit und setzte sich sofort ab. Mit etwas mehr als einem Luftkasten Vorsprung sicherte sich die neu zusammengesetzte Mannschaft aus Dresden den Sieg.

Für das Sparkassen-Boot kommt es dagegen im Viertelfinale nun zum Lokalderby gegen den Liga-Neuling aus Wetzlar und Limburg.