Es reicht nur für Platz sechs


Nachdem die oberen Plätze unerreichbar waren, ging es für die Gießener nun darum Gesicht zu wahren. Im Halbfinale konnten sie sich früh von dem Köpenick-Achter aus Berlin absetzen. Vom Start weg hatten sie ihren Bug vorne und fuhren einen ungefährdeten Sieg ein.
Im Finale kam es dann zur Neuauflage des Zeitfahrens. Der Wurzen-Achter hatte sich ebenfalls für das Rennen um die Plätze fünf und sechs qualifiziert.
Der Gießen-Achter legte einen impulsiven Start hin. Mit hoher Schlagzahl trieben die Hessen ihr Boot über den Aasee.

100 Meter vor dem Ziel kamen aber auch die Wurzener in Fahrt. Schlag um Schlag kamen sie an die Gießener heran und auf den letzten Metern auch vorbei.

Am Ende kommt der Sparkassen-Achter auf den sechsten Platz. In der Tabelle bleiben die Gießener auch nach dem dritten Renntag auf Platz unverändert auf Platz sechs – punktgleich mit Mülheim.

Wieder nur zweite Tabellenhälfte


Die Ansprüche der Gießener an sich selbst waren klar. Dieses Mal sollte die obere Tabellenhälfte her. Doch schon das morgendliche Zeitfahren sorgte für einen Dämpfer. Trotz guter Bedingungen fanden die Ruderer nicht in das Rennen herein. Statt einer drittschnellsten Zeit wie in Hamburg, kamen die Gießener in Münster nur auf einen sechsten Platz.


Mit dem Emscher Hammer wartete im Viertelfinale dann ein erwartungsgemäß starker Gegner. Im Rennen, in dem sich entscheidet, ob die Gießener um die oberen vier oder die Ränge 5 bis 8 fahren wird, erwischten sie einen deutlich besseres Start als noch am Morgen.
Doch die Ruderer aus Wanne-Eickel ließen sich davon nicht beeindrucken. Mit wuchtigen Schlägen kamen sie zur Streckenhälfte wieder an die Gießener heran.
Das Sparkassen-Boot konnte zu wenig dagegen halten. Trotz eines früh angesetzten Endspurts mussten sie die Emscher-Ruderer ziehen lassen.

Für die Mannschaft um Trainer Rainer Koppmann geht es jetzt darum den Kopf nicht hängen zu lassen und den Renntag mit Platz fünf noch zu beenden.

Achter startet in Münster



An diesem Wochenende geht es für den Sparkasse Gießen –Achter nach Münster. Nach einem sechsten Platz in Frankfurt und einem Fünften in Hamburg richten die Gießener ihre Blicke auf die obere Tabellenhälfte.„Wir wollen an unsere Leistungen in Hamburg anknüpfen“, so Trainer Rainer Koppmann, schränkt aber ein: „Die Zeiten der Boote liegen sehr eng bei einander. Wenn es um einige hundertstel Sekunden geht, entscheidet die Tagesform jedes Einzelnen.“ Genau diese bereitet dem Trainer Sorgen. Die Mannschaft hat mit Verletzung zu kämpfen. „Dinge wie Sehnenscheidenentzündungen braucht kein Mensch und mitten in der Saison erst Recht nicht“, so der Eric Baumann. Dennoch hofft auch der Teamchef, dass die Mannschaft in Münster für ihr Engagement belohnt wird.

Gießen liegt aktuell nur ein Punkte hinter den Plätzen vier und fünf, auf denen Punktgleich der Emscher Hammer und der Germania Achter aus Frankfurt stehen. Die Chancen, in Münster nun auch Tabellenplätze gut zu machen stehen für die Ruderer von der Lahn also nicht schlecht.