Bester Tabellenplatz der Geschichte

Platz sechs in Münster - Platz fünf in der Tabelle 

Nach dem verlorenen Rennen gegen Wurzen packen die Gießener ihren ganzen Frust in das Halbfinale gegen Hameln. Mit ein nahezu perfekten Start setzen sich die Hessen schon nach wenigen Schlägen vor Hameln. Die Niedersachsen versuchen immer wieder an die Gießener heranzukommen, doch die Sparkassen-Ruderer lassen sich ihren Vorsprung nicht mehr nehmen. 
Mit einer knappen halben Länge holt sich Gießen den Sieg und zieht in das kleine Finale um die Plätze fünf und sechs ein.

Zum letzten Rennen der Saison kommt es mal wieder zum Hessen-Derby gegen den Domstadt-Achter. Beide Boote kommen gut aus den Startblöcken. Limburger erreicht früh die höhere Bootsgeschwindigkeit und schiebt so seinen Bugball nach vorne. Zur Streckenhälfte holt Gießen mit einem kräftigen Zwischenspurt nochmal auf. Bugball an Bugball fegen beide Boote über den Münster Aasee. Kurz vor dem Ziel setzen beide Boote zum Endspurt an, doch es sind die Limburger, die am Ende des Renntages noch mehr Körner übrig haben.
Mit 15 Hundertstel Vorsprung kommt der Domstadt-Achter als erster über die Ziellinie.

Unsere Mannschaft kommt in Münster auf den sechsten Platz in der Tageswertung. In der Tabelle der ersten Liga zieht der Sparkasse Gießen-Achter an Hannover vorbei und sichert sich mit Platz 5 die beste Platzierung in seiner achtjährigen Geschichte.

Vier Hundertstel stoppen Gießen

Gießen scheitert erneut im Viertelfinale - bessere Tabellenplatzierung noch drin

Im Zeitfahren fahren die Gießener einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg ein und sichern sich die sechst-schnellste Zeit unter den 18 Bundesligisten. Ein Krebs - ein Ruderfehler, bei dem das Blatt im Wasser hängen bleibt - verhindert eine bessere Platzierung.
Im Achtelfinale geht es gegen die Mannschaft aus Witten an den Start. Wieder sind es die Hessen, die sich mit ihrem spritzigen Start schnell vor die Gegner legen. Mit starken Schlägen vergrößern die Gießener weiter ihren Vorsprung und kommen mit einer dreiviertel Bootslänge Vorsprung deutlich als erste über die Ziellinie.

Im Viertelfinale liegt dann der Wurzen-Achter neben Gießen in den Startblöcken. Die Wurzener - nur einen Tabellenplatz hinter Gießen - überraschen ihrerseits mit einem enorm starken Start und können sich auf den ersten 100 Metern vor die Gießener setzen. Doch die geben sich nicht geschlagen. Mit hoher Frequenz holen sie die Sachsen Schlag um Schlag auf. 50 Meter vor dem Ziel schieben sie ihren Bugball am Wurzener Boot vorbei. Doch die packen im Endspurt ebenfalls noch mal einen drauf.
Bugball an Bugball fliegen die beiden Boote über die Ziellinie.

Mit der Winzigkeit von vier Hundertstelsekunden sichert sich Wurzen den Einzug in die Finale um die Plätze 1-4. Gießen scheitert zum dritten Mal hintereinander im Viertelfinale.
Nun geht es für die Lahnruderer um die Plätze fünf bis acht.


Finale in Münster


Nur eine Woche nach den Hessischen Meisterschaften geht die Ruder-Bundesliga weiter.
In Münster findet an diesem Wochenende der Finale Renntag der Sprint-Liga statt. Unser Sparkasse Gießen-Achter sieht sich derweil gut gerüstet für das Finale. “Es ist schade, dass sich die Saison schon dem Ende nähert. Wir sind gerade gut in Fahrt”, so der Teamchef. Die Mannschaft von Eric Baumann war in den letzten Tagen motiviert und fit. Fit vor allem, weil Trainer Rainer Koppmann den Ruderern nochmal ein straffes Programm für das Finale verordnet hatte.
Wer in den letzten Tagen auf dem Bootsplatz der Gießener Rudergesellschaft war, konnte sich ein Bild davon machen. In kurzen und langen Intervallen zog Gießens Flaggschiff in den letzten drei Wochen seine Bahnen auf der Lahn. Immer wieder trieb Koppmann seine Männer an ihre Grenzen – mit Erfolg. “Der Achter läuft gerade ziemlich gut”, konstatiert Schlagmann Johannes Birkhan.


 
In der Tabelle steht unser Team aktuell auf Platz sechs, nur einen Punkt hinter Hannover. Mit einem guten Auftritt am letzten Renntag, kann es also noch für den fünften Platz reichen. Damit hätten wir nicht nur unser erklärtes Saisonziel – das obere Drittel – erreicht, sondern auch die beste Saisonplatzierung in der achtjährigen Geschichte unsers Achters.