Solider Saisonauftakt

Nach dem Sieg im Lauf gegen Mühlheim und den Krebs im Viertelfinale gegen Hannover ging es für den Sparkasse Gießen-Achter am frühen Abend um die Plätze fünf bis acht.
Im Halbfinale trafen die Ruderer von Trainer Rainer Koppmann auf das Sprintteam Mülheim. Beide Boote kamen gut aus den Startblöcken und lieferten sich ein spannendes Kopf an Kopf Rennen. Zur Streckenhälfte konnten sich die Ruderer von der Ruhr vor die Gießener setzen und einen knappen Luftkasten Vorsprung herausfahren. Doch die Gießener ließen nicht locker. Schlagmann Johannes Birkhan und Co-Schlag Sven Keßler rissen die Frequenz hoch. Schlag um Schlag holten die Gießener wieder auf. Bugball an Bugball flogen die beiden Achter über die Ziellinie - ein Fotofinish.
Erst nach Auswertung des Zielfotos konnten die Hessen jubeln: mit einem Bugball Vorsprung entschieden sie das Rennen für sich.


Im Finallauf um die Plätze fünf und sechs ging es gegen den Vizemeister aus dem Vorjahr an den Start. Die Mindener ließen an ihrer Favoritenrolle keinen Zweifel. Schon kurz nach dem Start schoben sie ihren Bug vor das Gießener Boot und hatten sich zur Streckenhälfte einen komfortablen Vorsprung herausgefahren. Trotz aller Versuche der Mittelhessen ließen sich die Ruderer aus Minden den Sieg nicht mehr aus der Hand nehmen.
Gießen sichert sich so am ersten Renntag der Saison 2019 den sechsten Platz.

Guter Auftakt in die neue Saison

Der Sparkasse Gießen-Achter ist gut in die neue Saison gestartet. Im morgendlichen Zeitfahren konnte sich der Bundesligist von der Lahn gegen den Weserbergland-Achter aus Hameln  durchsetzen und sich mit Platz sechs eine ordentlich Ausgangsposition für die Finalläufe sichern.
Im Achtelfinale trafen die Gießener auf Bernburg. Das Boot aus Sachsen-Anhalt konnte den Start für sich entscheiden, doch die Gießener blieben dran. Schlag um Schlag schoben sie ihren Bugball vor das Bernburger Boot und kamen mit fast zwei Sekunden Vorsprung ins Ziel.

Im Viertelfinale wartete die Mannschaft aus Hannover in den Startblöcken. Dieses Mal konnte Gießen den Start klar für sich entscheiden und sich früh einen kleinen Vorsprung herausfahren.
Doch dann fingen sich die Hessen gleich zwei Krebse. Gischt spritzte über das Boot und die Hannoveraner nutzten die Chance und zogen vorbei. Auch wenn Gießen den Abstand noch mal verkürzen konnte, mussten sie sich den Ruderern vom Maschsee geschlagen geben.

Um viertel vor sieben geht es im Halbfinale gegen Mühlheim an den Start.

Die Saison 2019 steht vor der Türe

Endlich wieder Bundesliga - Am Wochenende startet der Sparkasse Gießen-Achter auf der Regatta-Strecke in Duisburg in die neue Saison.

 


Seit Wochen kann man die Sportler des Sparkassen Gießen-Achters wieder auf der Lahn beobachten.

“Neben Kraft- und Ausdauertraining geht es immer wieder darum, aus acht Einzelsportlern eine Mannschaft zu formen”, erklärt der Trainer des Bundesligisten. Und dafür braucht es viele Kilometer auf dem Wasser. “Wir werden nur schnell, wenn jeder im gleichen Rhythmus ist. Manchmal muss man auch erfahrenen  Ruderern die ein oder andere ruderische Gewohnheit wieder abgewöhnen”, weiß Koppmann aus langer Erfahrung.

Bei der Ruder-Bundesliga werden Sprintdistanzen gerudert. Auf den kurzen Strecken darf sich die Mannschaft keine Fehler erlauben. “Da muss einfach jeder Schlag sitzen”, weiß auch Schlagmann Johannes Birkhan. Er gibt im Boot die Schlagzahl vor. Wichtig sei, dass die sieben Ruderer hinter ihm exakt das gleiche machen.”Der Bewegungsablauf muss immer im Einklang mit den anderen Ruderern und in Harmonie mit dem Bootslauf sein” so Koppmann. Sobald einer zu früh oder zu spät ist, laufe das Boot nicht. Ob Koppmann und seine Ruderer das Boot zum Laufen bringen, wird sich am kommenden Wochenende zeigen, wenn die Ruder-Bundesliga in die Saison 2019 startet.

Der erste Renntag findet zusammen mit der internationalen Ruderregatta in Duisburg statt. “Das wird ein großes Ruderspektakel” ist sich Teamchef Eric Baumann sicher. Neben der Bundesliga werden am Wochenende Ruderer aus 14 Nationen und auch der Deutschlandachter um die begehrten Medaillen kämpfen.

Nach einer Pause für die Gießener Pfingstregatta startet die Sprintliga am 13. Juli auf dem Wasserstraßenkreuz in Minden.
Der dritte Renntag findet zum Maschseefest am 3. August in Hannover statt.
Nur zwei Wochen später starten die Bundesliga-Achter zu dem traditionell spektakulärsten Renntag der Saison - dem Nachtrundern in Leipzig.


Das Ligafinale wird in diesem Jahr am 7. September auf dem Aasee in Münster ausgetragen. 

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