Nach verpatztem Start aufgedreht

Im Halbfinale gegen Lübeck kamen die Gießener besser aus den Startblöcken. Mit hoher Schlagzahl trieben sie ihr Boot nach vorne. Doch die Hanseaten ließen nicht locker. Kurz vor Ziel waren es dieses Mal die Hessen, die mehr Körner übrig hatten und noch einen Endspurt fahren konnten.
Mit einer halben Sekunde Vorsprung sicherten sie sich das Finale um die Plätze 13 und 14.


Dort lag - dem diesjährigen Ligasystem mit 18 Booten geschuldet - erneut der Achter aus Hannover.
Alle guten Dinge sind…? Ein drittes Mal wollten sich die Gießener nicht gegen die Niedersachsen geschlagen geben.
Mit einem explosiven Start versuchten sich die Hessen früh abzusetzen, doch die Ruderer vom Maschsee hielten stark dagegen. Zur Streckenhälfte konnten sie ihren Bugball leicht in Front schieben. Doch die Lahn-Ruderer hatten noch Kraft und hielten das Tempo hoch. Kurz vor dem Ziel feuerte Steuerfrau Lara Bot ihre Männer nochmal zum Endspurt an. Die Ruderer um Schlagmann Nico Weber holten alles aus sich heraus -wieder war es das Zielfoto, das die Entscheidung brachte: im dritten Anlauf schlagen die Gießener Hannover und sichern sich Platz 13 in der Tageswertung.

Schwerer Stand für den Gießen-Achter

Auch in Werder läuft es für die Gießener Ruderer nicht rund.
Beim morgendlichen Zeitfahren müssen sie sich dem Team aus Hannover knapp geschlagen geben und kommen auf Platz 12.
Im folgenden Achtelfinale lag der Köpenick-Achter neben den Hessen in den Startblöcken. Wieder kamen die Gießener gut weg und konnte sich einen kleinen Vorsprung auf die Berliner herausfahren.Doch die Hauptstädter legten zur Streckenhälfte noch mal eine Schippe drauf. Dem Zwischenspurt war die Mannschaft von Lahn nicht gewachsen. Nach 350 Metern hatten die Köpenicker eine Buglänge herausgefahren.


Während Berlin nun um die oberen Plätze fuhr, ging es für Gießen um eine möglichst gute Platzierung im Mittelfeld. Dazu mussten sie erneut gegen den Maschsee-Achter aus Hannover antreten. Im Unterschied zum ersten Aufeinandertreffen am Morgen, ließen sich die Niedersachsen am Start nicht überraschen und konnten die Mittelhessen früh auf Distanz halten. Doch 100 Meter vor dem Ziel zündeten die Gießener ihren Endspurt. Schlag um Schlag kam das Sparkassen-Boot an die Hannoveraner heran - so nah, dass das Zielfoto die Entscheidung bringen musste. Doch auch dieses Mal fehlte den Gießenern das entscheidende Quäntchen Glück.
Beim Kampf um die Plätze 13-18 geht es im Halbfinale gegen Lübeck an des Start.

Abschlusstraining

Gestern hatte die Mannschaft des Sparkasse Gießen-Achters ihr Abschlusstraining. Drei Tage vor dem zweiten Renntag der Ruder-Bundesliga feilten Trainer Koppmann und die acht Ruderer noch einmal an den Starts und fuhren die letzten Belastungen vor der Regatta am Wochenende.