Platz fünf in Leipzig

Unsre Mannschaft wiederholt die Leistung von Hannover.


Das knapp verlorene Rennen gegen Minden steckt den Gießenern noch in den Knochen und vor allem in den Köpfen. Im Halbfinale gegen Krefeld kommen unsere Ruderer nicht sauber aus den Startblöcken. Das Team Nordrhein-Westfalen klebt an den Gießenern und lässt ihnen kaum Chancen wegzukommen. Erst auf der zweiten Streckenhälfte kann sich unser Boot langsam aber sicher einen kleinen Vorsprung herausfahren. Mit einer halben Sekunde Vorsprung sichert sich das Team von Trainer Rainer Koppmann nicht nur den Sieg, sondern auch den Einzug ins kleine Finale um die Plätze fund und sech.

Auf der von Flutlicht beleuchteten Strecke kommt es dann zum Lokalderby gegen den Domstadt-Achter. Beide Achter kommen gut vom Start weg, doch Gießen hat früh seinen Bugball vorne. Beide Teams treiben ihre Boote durch die Leiziger Nacht. Doch dann sind es die Sparkassen-Ruderer, die sich Schlag um Schlag vor die Domstädter setzen können. Kurz vor dem Ziel verwandeln über tausend Zuschauer das Elsterflutbett in eine Ruder-Arena. Unsere Mannschaft lässt sich von der Stimmung anstecken und zündet einen starken Endspurt. 
Mit einer knappen halben Sekunde Vorsprung sichert sich unser Gießen-Achter nicht nur den Sieg im Hessen-Derby sondern auch den fünften Platz in der Tageswertung.

Schnelle Zeiten im Leipzig

Unser Sparkasse Gießen-Achter läuft in Leipzig zur Höchstform auf - zumindest was die Zeiten angeht.

Im Zeitlauf muss sich unsere Mannschaft zwar den Limburgern knapp geschlagen geben, fährt aber dennoch die viert-schnellste Zeit der 18 Sprintteams ein.
Im Achtelfinale liegt der Salzland-Achter aus Bernburg neben uns im Startblock. Der Start läuft für die Gießener nicht ganz so gut, wie gewohnt. Doch unsre acht Ruderer fangen sich und ziehen ihr Rennen konsequent durch. Mit 1,5 Sekunden Vorsprung entscheiden sie den Lauf klar für sich.

Im Viertelfinale kommt es dann zu einem Klassiker: Gießen gegen Minden. 
Beide Achter kommen mit einem guten Start aus den Blöcken. Bugball an Bugball peitschen die Teams ihre Boote über die Strecke. Nach dem ersten Drittel schieben die Mindener ihren Bugball in Front. Doch die Gießener bleiben dran. Minden muss alles geben um vor unsren Männern zu bleiben. Knapp 100 Meter vor dem Ziel ziehen sie die Frequenz nochmal hoch und kommen nochmal heran. Doch am Ende reicht es nicht . Mit einer Luftkastenlänge Vorsprung kommt das Melitta-Team vor Gießen über die Ziellinie. Dabei fährt Minden die schnellste, Gießen die zweitschnellste Zeit aller Teams ein.

Doch während Minden um Edelmetall fährt, geht es für unseren Achter nun um die Plätze 5 bis 8. Im Halbfinale geht es um 19:30 Uhr gegen Krefeld an den Start.

Stadionatmosphäre in Leipzig


Licht aus – Spot an!
Mit tausenden Fans an den ansteigenden Ufern und dem Finale in Flutlicht bietet Leipzig eine einmalige Stadionatmosphäre – für Ruderer wie Zuschauer gleichermaßen. Nur zwei Wochen nach der Regatta in Hannover steht für die Ruderer des Sparkasse Gießen-Achters am Wochenende der nächste Renntag auf dem Programm. Nach dem guten Abschneiden in der Niedersächsischen Landeshauptstadt geht es für Mannschaft um Rainer Koppmann nun in Leipzig auf Wasser. „Hannover hat gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, so der Trainer mit Blick auf das Training in den vergangenen Wochen.

Die Rennen werden ab 14 Uhr auf Sportdeutschland übertragen. Das Finale im Flutlicht sollte man sich ab 20:30 Uhr nicht entgehen lassen.