Im morgendlichen Zeitfahren läuft vieles nach Plan – bis ein Ruderer bei hoher Schlagzahl die Kontrolle über seinen Riemen verliert und einen Krebs fängt. Das Boot stockt, wertvolle Sekunden gehen verloren. Am Ende steht der letzte Platz im Zeitfahren.
Das Achtelfinale führt die Gießener direkt gegen den Zeitfahrsieger aus Hamburg. Trotz eines guten Starts aus den Blöcken zeigen die Hanseaten früh ihre Klasse. Als Gießen zu nah ans Ufer steuert und ein Ruderer die Spundwand touchiert, gerät Bewegung ins Boot – und Hamburg nutzt den Moment. Der Anschluss gelingt nicht mehr.
Das Viertelfinale gegen Lokalmatador Wiking Berlin entwickelt sich zum Highlight des Tages. Beide Boote liefern sich ein packendes Duell Bugball an Bugball. Gießen bleibt stabil, zeigt saubere Schläge und eine hohe Frequenz – und bringt die Berliner bis zur Ziellinie in Bedrängnis. Am Ende entscheidet weniger als eine halbe Sekunde – gegen Gießen.